Die Vorbereitungen für den Bau der Bahnunterführung laufen auf Hochtouren

Luftaufnahme einer städtischen Umgebung mit einem Kreisverkehr. Im Vordergrund sind Wohnhäuser und im Hintergrund mehrere Geschäftsgebäude sowie ein Parkplatz zu sehen. Die Landschaft ist grün, und Autos sind auf den Straßen und Parkplätzen verteilt.

So soll das Areal rund um die Bahnunterführung nach der Fertigstellung aussehen.

Eine detaillierte Stadtplanzeichnung zeigt Straßenverläufe und Bebauungspläne in einem urbanen Gebiet. Markierungen in verschiedenen Farben kennzeichnen Verkehrswege und Bebauungsgebiete, darunter die Zöpplinstraße und Ravensburger Vorstadt. Die Grafik enthält auch Übereinstimmungen und Wegeführungen.

Im kommenden Jahr soll die Verbindung von der Ravensburger Straße über die Zeppelinstraße und die Bauzeitstraße sowie der provisoriche Bahnübergang hergestellt werden.

Die Vorbereitungen für den Bau der Bahnunterführung an der B 32 laufen. Oberbürgermeister Michael Lang informierte bei der Einwohnerversammlung über den Stand der Dinge. Das Regierungsprässidium Tübingen (RPT), in dessen Hand die Planung und Umsetzung liegt, hatte ihm zuvor die neuesten Informationen weitergegeben.

•    „Der Planfeststellungsbeschluss ist bestandskräftig. Die erforderliche Plangenehmigung infolge der Starkregenereignissen samt wasserdichtem Trogbauwerk wurde im Juli 2026 erteilt. 
•    Die aufgrund des wasserdichten Trogbauwerks erforderliche Kostenfortschreibung befindet sich im Genehmigungslauf bei den Bundesministerien zur Aufnahme in den Bundeshaushalt. 
Mit der Aufnahme in den Bundeshaushalt liegen die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für einen Baubeginn vor. Das RPT erwartet die Haushaltseinstellung noch im Jahr 2026.
•    Die ersten vorbereitenden Arbeiten, wie CEF-Maßnahmen (Maßnahmen, die dem Artenschutz dienen) und die Beweissicherung der umliegenden Gebäude sind umgesetzt.
•    Die Stadt ertüchtigt aktuell den Argenauweg, der später als Umleitung für die gesperrte Praßbergstraße dient. Dabei beteiligt sich das RPT an den Baukosten.
•    Das RPT bereitet derzeit die Ausschreibungsunterlagen für die bauzeitliche Verkehrsführung von der Zeppelinstraße bis zum provisorischen Bahnübergang vor. Die bauliche Umsetzung wird für das Frühjahr 2027 angestrebt.
Die Stadt beabsichtigt dann zeitgleich nördlich des Bahnhofes die Einrichtung eines temporären Bushaltepunktes. Diese Arbeiten werden gemeinsam umgesetzt.
•    Weiterhin sind vom RPT für das kommende Jahr 2027 die temporäre Anbindung der Kleingartenanlage „Fronwiesen“ und der Gebäudeabbruch Ravensburger Straße 28 vorgesehen. Für diese Maßnahmen werden die betroffenen Eigentümer in Kürze vom RPT angeschrieben.
•    Unter der Vorrausetzung, dass der provisorische Bahnübergang rechtzeitig in Betrieb genommen werden kann, soll ab dem Jahr 2028 der Kreisverkehrsplatz Ravensburger Straße / Zeppelinstraße hergestellt werden. Daran schließen sich die eigentlichen Brückenbauarbeiten durch die DB InfraGO AG an. Die weiteren Baulose folgen.
•    Im Hinblick auf die Auswirkungen der erhöhten Grundwasserspiegel ergeben sich insbesondere für die zentrale Bahnbrücke - Bauwerk 2 - umfangreiche Umplanungen. Diese befinden sich zurzeit in Bearbeitung bei der DB InfraGO AG.
•    Dem RPT ist die Umsetzung des Projekts ein großes Anliegen, daher werden die notwendigen Schritte mit großem Engagement bearbeitet. Abstimmungen mit Beteiligten erfolgen kontinuierlich, insbesondere sind Abhängigkeiten mit der Bahn zu klären.“