Große
Kreisstadt
Wangen
im Allgäu

Ehrung für Joanna Bator, Erinnerung an Friedrich Iwan

Joanna Bator

Gemälde von Friedich Iwan "An den Richterbauden im Riesengebirge"

Anlässlich der Wangener Gespräche erhält die Schriftstellerin den Eichendorff-Preis und dem Maler ist eine Ausstellung in der Badstube gewidmet.

Die 72. Wangener Gespräche, die der „Wangener Kreis“ im Zusammenwirken mit der Stiftung Kulturwerk Schlesien und der Stadt Wangen im Allgäu vom 22. bis 25. September veranstaltet, stehen in diesem Jahr unter dem Leitsatz: „Ihr Berge seid des Landes Geist“. Diesen Satz über das Riesengebirge prägte einst Hermann Stehr.

Neben Vorträgen und Lesungen dürfte die Feierstunde zur Verleihung des Eichendorff-Literaturpreises an Joanna Bator am Sonntag, 11.00 Uhr, in der Stadtbücherei besonders bemerkenswert sein. Seit der Veröffentlichung ihres Romans „Sandberg“, der von Esther Kinsky ins Deutsche übersetzt wurde, gilt die 1968 geborene Polin „als eine der wichtigsten neuen Stimmen der europäischen Literatur“. Die Preisverleihung wird von Sabrina von Lüdinghausen (Harfe) und Richard Nolte (Flöte) musikalisch umrahmt.

Die begleitende Ausstellung zur Tagung ist Friedrich Iwan gewidmet. Der Maler und Grafiker wurde 1889 im niederschlesischen Landeshut geboren und verstarb 1967 in Wangen im Allgäu. Von Ullrich Junker aus Bodnegg ist zu erfahren, dass Friedrich Iwan, dem es „besonders die Darstellungen von Schneelandschaften angetan haben“, von 1954 bis zu seinem Tod in der Wittwais gewohnt hat. Junker selber ist Mitglied des in Wangen beheimateten Arbeitskreises „Archiv für schlesische Mundart“, der in diesem Jahr auf 40 Jahre Tätigkeit zurückblicken kann. 

Hier finden Sie das detaillierte Tagungsprogramm zum Download.