Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Bodensee hat neun Bauwerke in den Landkreisen Konstanz, Sigmaringen, Bodenseekreis und Ravensburg mit einer Hugo-Häring-Auszeichnung 2026 prämiert. Insgesamt wurden 54 Projekte zum diesjährigen Auszeichnungsverfahren eingereicht.
Die Hugo-Häring-Auszeichnung ist die erste Stufe des renommierten Hugo-Häring-Preisverfahrens des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Baden-Württemberg. Seit 1969 verleiht der Landesverband im dreijährigen Turnus den Hugo-Häring-Preis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg. Das Verfahren ist zweistufig angelegt: In den 15 Kreisgruppen werden zunächst die Hugo-Häring-Auszeichnungen vergeben.
Die prämierten Bauten qualifizieren sich für die zweite Stufe des Verfahrens und nehmen 2027 am Auswahlverfahren zum Hugo-Häring-Landespreis teil. Die Landespreise werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung verliehen und vertreten Baden-Württemberg darüber hinaus im bundesweiten Verfahren des BDA-Architekturpreis Nike.
Mit der Auszeichnung würdigt der BDA Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten für ihr gemeinsames Werk. Im Mittelpunkt stehen Bauwerke, die in besonderer Weise Verantwortung für die gebaute Umwelt übernehmen und einen qualitätsvollen Beitrag zur Baukultur leisten. Eingereicht werden konnten realisierte Gebäude, Gebäudegruppen, Ingenieurbauwerke und städtebauliche Anlagen in Baden-Württemberg, die zwischen
2021 und 2026 fertiggestellt wurden.
Die Jury des BDA Bodensee tagte am 23. und 24. Juli 2026 in Ravensburg und setzte sich wie folgt zusammen:
Prof. Volker Staab, Staab Architekten, Berlin (Vorsitz), Martin Gönner, Bürgermeister, Leiter Fachgebiet Bauen, Mössingen, Julia Klumpp, Klumpp + Klumpp Architekten BDA, Stuttgart, Volker Kurrle, Harris + Kurrle Architekten BDA, Stuttgart sowie Alexander Nägele, SoHo Architektur, Memmingen