Als derzeit interessantestes Projekt in der Stadt La Garenne-Colombes präsentierten die Gastgeber die Baustelle des Kinos, das im Herbst 2026 direkt am Marktplatz in Betrieb gehen soll. „Wenn die Kommune das nicht in die Hand nimmt, gibt es in der Region kein Kino mehr“, hieß es vor Ort.
Besonders spannend: Die drei Säle mit insgesamt 370 Plätzen entstehen unterirdisch bis hinunter auf 28 Meter. Auf der Platzebene werden auf 1000 Quadratmetern „hängende Gärten“ angelegt. Um den Raum dafür zu schaffen wurden zwei Gebäude abgerissen. Das Foyer des Kinos wird in den Mauern des ehemaligen Vereinshauses, indem es auch Bademöglichkeiten gab, untergebracht. Das Haus stammt aus der Gründerzeit von La Garenne-Colombes, also von ca. 1910. Energetisch versorgt wird der Neubau über Geothermie aus 200 Metern Tiefe. Regenwasser soll gesammelt und für die Bewässerung genutzt werden. Weil das Kino für die drei Nachbarstädte La Garenne-Colombes, Courbevoie und Puteaux geplant ist, geben das Departement Haut-de-Seine und die Region Grand Paris erhebliche Zuschüsse, um die Kosten von insgesamt 12 Millionen Euro zu tragen. Zuschüsse seien auch aus der Industrie gekommen, hieß es.
Es soll ein „differenziertes Programm“ mit Blockbustern und Familienfilmen ebenso wie mit feinen französischen und internationalen Streifen gezeigt werden. Dafür möchte man einen Betreiber engagieren.
Zum Rahmenprogramm für das Jugendblasorchester gehörte am Freitag ein Ausflug nach Paris und am Sonntag nach La Défense. Nach einer geführten Rundfahrt ging es bei klarer Sicht auf die Aussichtsplattform der „Tour de Montparnasse“ und dann zu Fuß zu den großen Sehenswürdigkeiten.
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