Kunst trifft Kinderfest – Ausstellung der Siegerbilder eröffnet

Drei Kinder stehen vor einem Plakat mit dem Titel "Kunst Kinderfest". Sie halten jeweils gerahmte Kunstwerke in den Händen. Im Hintergrund sind farbenfrohe, fantasievolle Landschaften, Planeten und Raumfahrt-Motive zu sehen.

Erstplatzierte des Kunstwettbewerbs des Kinderfests.

Erstmals hat es jetzt beim Kinderfest 2026 einen Kunstwettbewerb gegeben. In einer kurzweiligen Feierstunde ist die Ausstellung der Siegerbilder eröffnet worden.

Gleich im ersten Anlauf gab es einige Sonderfälle. Ausgeschrieben waren Werke von Einzelpersonen oder höchstens Vierergruppen. Doch es nahmen auch zwei Klassenprojekte teil. Von der Waldorfschule hatte die Klasse 5 einen Kaktus mit anhängenden Motiven hergestellt. Die Klassen 6c und 7c der Johann-Andreas-Rauch-Realschule „füllten“ ihre Gedanken in Schachteln. Die Jury entschied salomonisch und vergab Sonderpreise an diese Projekte. 
Vierergruppen gab es nicht, aber mehr als 60 Werke von Einzelkünstlern. Den dritten Preis erhielt Maria Ma de Jong aus der 6. Klasse des Rupert-Neß-Gymnasiums. Ihr Name wurde allerdings nicht im Rahmen der Vernissage verraten, denn sie sollte nach der Aufführung des Kinderfesttheaters, in dem sie mitspielt, gesondert geehrt werden. Platz 2 belegte Loretta Sachs, Klasse 6 der Waldorfschule, und dann gab es zwei erste Sieger: In der Rubrik „Mission Interpretation“ entschied sich die Jury für Annothai Nagl vom RNG. Sie interessiert sich für das Irgendwo im Weltraum. Toni Feuerstein von Johann-Andreas-Rauch-Realschule erhielt den ersten Preis in der Rubrik „Mission Abenteuer“. 
Die Idee für das Projekt, das jetzt die sportlichen Angebote des Kinderfests um die kreative Seite ergänzt, hatte der Vorsitzende der Kinderfestkommission Markus Orsinger aus einem Italienurlaub mitgebracht. In einem hübschen kleinen Ort in den Abruzzen wurden Bilder von Kindern gezeigt, die sich mit dem Leben im Ort auseinandersetzten. Er speiste die Idee bei seinen Mitstreitenden von der Kinderfestkommission ein und fand in Petra Stueber und Friedemann Scheiffele die Motoren für das Projekt. Sie holten fünf Schulen ins Boot. 
Das Thema lehnt sich an die Geschichte an, die vom Kinderfesttheater gespielt wird: Peterchens Mondfahrt. 
In der Jury, die die Siegerbilder ausgesucht wurden, saßen neben OB Michael Lang, Schauspielerin ChrisTine Urspruch, Kunstmaler Andreas Scholz, Integrations- und Inklusionsbeauftragte Peggy Laue auch Jugendliche von Gymnasium und Realschule, die die Schülerperspektive einbrachten. Die jungen Künstlerinnen und Künstler berichteten im Interview von ihren Erfahrungen beim Malen und Gestalten ihrer Werke. Nicht alles gelang auf Anhieb und manchmal wurden Ideen komplett verworfen oder Teile davon. So wurde von der Himmelleiter berichtet, die ursprünglich den Weg nach oben sichern sollte. Am Ende wurde sie ersetzt durch einen Heißluftballon. 
Preise gab es natürlich auch für alle Beteiligten, darunter echte Unikate wie ein Booklet mit allen Abbildungen und ein Memoryspiel, das Andreas Scholz gestiftet hatte. Die Motive kommen aus seinen Bildern. Die Erstplatzierten erhielten zusätzlich einen Kreativkoffer.