Die Nachbarschaftshilfe ist in den vergangenen acht Jahren zu einer unverzichtbaren Einrichtung in Wangen geworden. Menschen, die in kleineren Herausforderungen des Alltags Unterstützung brauchen, bekommen diese über die Helferinnen und Helfer. Jetzt war wieder Zeit für ein jährliches Treffen, das zum Rückblick einlud.
6800 Einsatzstunden leisteten die Engagierten im zu Ende gehenden Jahr. Dafür waren sie 21 500 Kilometer unterwegs, wie die Einsatzleiterin, Karin Kristen, sagte. Sie dankte den anwesenden Helferinnen und Helfern für das „vertrauensvolle Miteinander“ und bedauerte, dass eine ganze Reihe Personen wegen Erkrankung absagen musste. Wie ihre Vorredner, Pfarrer Dr. Claus Blessing und Pfarrerin Dr. Elisabeth Jooß, las auch sie eine Geschichte passend zu Weihnachten und zum Thema Helfen. Alle drei, wie auch Oberbürgermeister Michael Lang, hoben das Engagement der Ehrenamtlichen hervor und dankten ihnen dafür, dass sie alle mit dem Herzen dabei sind.
OB Lang zeigte auf, wie schmal die Organisation der Nachbarschaftshilfe ist. Die beiden Kirchen, vertreten durch Pfarrer Blessing und Pfarrerin Jooß, sowie die Stadt Wangen, vertreten in der Person des Oberbürgermeisters, bilden den Trägerverein. Die eigentliche Arbeit macht Karin Kristen als Koordinatorin, sagte OB Lang. Unterstützt wird sie durch die Mitarbeitenden im Ordnungs- und Sozialamt sowie durch Ulrike Dufner im Bereich Finanzen. Ohne die ehrenamtlich Engagierten gäbe es jedoch keine Nachbarschaftshilfe. Deshalb gebühre ihnen ein besonderer Dank. Umrahmt wurde die Feier durch das Duo Partitour, Walter Gesierich und Herwig Lindner. Für Walter Gesierich war es keine Frage, an diesem Nachmittag zu spielen, wie er sagte. Denn aus eigener Erfahrung in der Familie wisse er den Einsatz der Nachbarschaftshilfe sehr zu schätzen.