Neue Ticketpreise ab 1. August: 30 Prozent Preisnachlass jetzt auch in der bodo-App

Bus in der Landschaft

bodo-Regiobus

Um durchschnittlich 5,2 Prozent steigen die Preise für Fahrscheine des bodo-Tarifs zum 1. August. Mit digitalen Tickets kann man aber kräftig sparen. 30 Prozent Preisnachlass gibt es künftig auch beim Kauf in der bodo-App, schreibt der Verkehrsverbund in einer Pressemitteilung.

Was bedeutet die Preiserhöhung konkret? Praktisch alle Tickets des bodo-Tarifs, ausgenommen die bodo-Zusatzoptionen zum Deutschlandticket, werden etwas teurer. Beispielsweise kostet der herkömmliche Einzelfahrschein für Erwachsene innerhalb einer Tarifzone künftig 3,00 statt bisher 2,90 Euro. Der Preis für eine Gruppentageskarte im bodo-Gesamtnetz steigt von 22,60 auf 23,80 Euro.  

Zugleich hat Geschäftsführer Bernd Hasenfratz gute Nachrichten: „Ganz dem Ziel folgend, unseren Verbund noch digitaler zu gestalten, machen wir den digitalen Ticketkauf noch attraktiver: 30 Prozent Nachlass auf Einzelfahrscheine, wie man es schon von der eCard kennt, gibt es künftig auch beim Kauf in der bodo-App.“ Und einen Rabatt von zehn Prozent erhält auch künftig, wer sein bodo-Ticket im „DB Navigator“ löst oder mit einer App durchs bodo-Land fährt, die über das CiCoBW-System den Fahrpreis abrechnet. „Es gibt künftig also noch mehr Optionen, von Preisnachlässen zu profitieren“, so der Geschäftsführer.

„Weil wir den Nahverkehr nicht nur digitaler, sondern auch einfacher machen wollen, verschlanken wir zudem unser Tarifsortiment“, kündigt Bernd Hasenfratz weiter an. Dazu zähle, dass kaum mehr nachgefragte Angebote wie das „AboMobil18“ und Anschlussfahrscheine für Inhaber von bodo-Zeitkarten entfallen.

Stadtverkehrstarife werden einheitlicher

Und: Die Stadtverkehrstarife werden einheitlicher. Bisher hatte jeder der zehn Stadtverkehre im Verbundgebiet eigene Preise und besondere Regelungen. „Diese teils verwirrende Vielfalt reduzieren wir jetzt“, erklärt der Geschäftsführer. „So werden zum Beispiel die Stadtverkehre Wangen, Leutkirch, Isny und Tettnang hinsichtlich des Ticketsortiments und der Preise weitgehend harmonisiert.“ Kleinere Vereinfachungen gibt es auch in Friedrichshafen, Lindau, Ravensburg und Überlingen. Der Ortstarif von Immenstaad entfällt, weil der Ortsbus eingestellt wurde.  

„Für viele Fahrgäste stellen sich komplizierte Tariffragen glücklicherweise gar nicht mehr“, sagt Bernd Hasenfratz. Denn: „Das Deutschlandticket bietet Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einfachen und günstigen Konditionen. Der seit Januar neue Preis von 58 Euro monatlich liegt immer noch weit unter dem, was wir früher für bodo-Abos verlangen mussten. Und damit konnte man nicht deutschlandweit fahren.“ Trotz der politischen Diskussionen um die Finanzierung des Deutschlandtickets gehe er derzeit von einem längerfristigen Bestand des Deutschlandtickets aus, sagt der Geschäftsführer.

Die ab 1. August gültigen und vollständigen Tarifbestimmungen finden sich auf www.bodo.de unter Aktuelles > News von bodo.