OB Michael Lang zieht Bilanz über die vergangenen drei Jahre

OB Michael Lang spricht auf dem Rathausbalkon, rechts weht die Wangen-Flagge

Oberbürgermeister Michael Lang spricht am 1. Januar 2023 beim Neujahrsempfang zu den Gästen auf dem Marktplatz.

Blick über den Marktplatz mit vielen MEnschen, dem Musikverein Schwarzenbach und Oberbürgermeister Michael Lang bei seiner Ansprache 2023.

Der Marktplatz beim Neujahrsempfang 2023 von oben

Der Marktplatz beim Neujahrsempfang 2023 von oben

Oberbürgermeister Michael Lang bei seiner Ansprache zum Jahresbeginn 2023 auf dem Rathausbalkon

Oberbürgermeister Michael Lang bei seiner Ansprache zum Jahresbeginn 2023 am 1. Januar.

Viele Menschen auf dem Marktplatz mit Blick auf Rathaus und Kirche

Viuele Wangenerinnen und Wangener haben sich zum Neujahrsempfang 2023 eingefunden.

Musikverein Schwarzenbach spielt

Der Musikverein Schwarzenbach umrahmte den Neujahrsempfang 2023 musikalisch.

Nach drei Jahren Pandemiepause hat die Stadt Wangen wieder Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang auf den Marktplatz eingeladen. Sie kamen in großer Zahl und begrüßten gemeinsam das Jahr 2023. Oberbürgermeister Michael Lang nahm in seiner Ansprache Bezug auf die Krisen in Europa und der Welt, aber auch auf all das, was in der Stadt geleistet wurde und wird. Der Musikverein Schwarzenbach umrahmte die Feier musikalisch. Gesammelt wurde für den Tafelladen.

Bei ungewöhnlich milden äußeren Bedingungen und strahlendem Sonnenschein wünschte OB Lang den Menschen „viel persönliches Glück, gute Gesundheit, Zufriedenheit, viele schöne Erlebnisse, Erfolg im Beruf und bei der Arbeit und Freude am Leben“. Er blickte dabei auf einen - wie vor der Pandemie - gut gefüllten Marktplatz, der so ein ganz anderes Bild abgab als zu Zeiten der Corona-Beschränkungen.

Ein Blick zurück auf die Pandemie

Er sagte: „Drei geschichtsträchtige Jahre liegen hinter uns. Drei Jahre, die uns viel abverlangt haben. Am 5. März 2020 gab es den ersten registrierten Corona-Fall in Wangen. Geschäfte, Lokale, die Schulen mussten kurze Zeit später schließen. Die Bilder einer bei schönstem Wetter menschenleeren Stadt bleiben im Gedächtnis. Ebenso die Menschenschlangen vor Teststationen und bei Impfaktionen. An den Montagen gab es wegen Corona-Auflagen Demonstrationszüge durch die Altstadt. In diesen drei Jahren sind viele Menschen erkrankt, leichte und schwere Verläufe. In Wangen wurden bis zum Herbst 2022 insgesamt 12.526 Fälle registriert. Dazu noch eine hohe Dunkelziffer. 23 Todesfälle wegen Corona wurden festgehalten. Leid für viele Familien! Gemeinsam gedenken wir heute all derer, die wir in diesen Jahren verloren haben.“

Der Krieg und die Folgen

Auch der Krieg in der Ukraine nahm breiten Raum in der Ansprache ein: „Wir bewundern den Mut und den Einsatz, den das Volk in der Ukraine zur Verteidigung seines Landes zeigt. Der schreckliche und so unsinnige Krieg geht uns sehr nahe. Seit dem Frühjahr haben wir in Wangen 341 Ukrainerinnen und Ukrainer aufgenommen. Ganz viele sind privat untergekommen. Etliche sind nach einem kurzen Aufenthalt in die Ukraine zurückgekehrt. Wir wünschen dem ukrainischen Volk eine gute Zukunft in Frieden und Freiheit!“, sagte OB Lang und dankte allen herzlich, "die sich für Geflüchtete in Wangen engagieren und helfen, wo Menschlichkeit und Unterstützung gebraucht wird."

Angesichts der durch den Krieg verursachten Energie- und Rohstoffknappheit seien  Deutschland und Europa gut beraten, „die eigenen Ressourcen der regenerativen Energien zu nutzen und existenzielle Abhängigkeiten zu umgehen.“ Dabei zeige sich sehr deutlich, „wie wertvoll unsere örtlichen Bemühungen zur Nutzung von Strom aus vier Wasserkraftanlagen und der Ausbau der Nahwärmeversorgung sind. In den letzten Jahren haben wir hier über 10 Millionen Euro investiert. Mit Wärme versorgen wir vor allem unsere eigenen großen Liegenschaften wie Schulen, Turnhallen und Ver-waltungsgebäude. Insgesamt 45 Gebäude werden entlang des Leitungsnetzes von 8,4 Kilometer Länge mit Wärme versorgt. In diesem Jahr wird das Schulzentrum im Ebnet angeschlossen.“ Der weitere Ausbau des Leitungsnetzes sei wünschenswert und sinnvoll, brauche aber viel Zeit, fügte er hinzu. Sicher sei, dass diese Themen auch weiter wichtig bleiben. Zwar hielten es Experten für „sehr unwahrscheinlich“, dass ein flächendeckender längerer Stromausfall zu erwarten sei. „Und dennoch ist es aus Vorsorgegründen richtig, sich damit zu befassen. Bitte verfolgen Sie die Nachrichten zu diesem Themenkomplex aufmerksam“, sagte OB Lang.

Von finanziellen und anderen Lasten

Inflation und hohe Energiepreise würden auch die städtischen Finanzen sehr belasten.  Daher sei das städtische Budget eng begrenzt. Dennoch soll es im Zuge der Haushaltberatungen keine Steuererhöhungen bei den lokalen Steuerarten, der Grund – und Gewerbesteuer geben, kündigte er an. „Die Lasten für die Bürgerschaft sind schon hoch genug“, sagte er.

„Lasten tragen ist ein gutes Stichwort“ fuhr er fort und ging auf die Krankenhausthematik ein. In den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen fehle Personal. Und dazu komme noch, dass die Medizin insgesamt nicht auskömmlich finanziert ist. Den Beschäftigten in diesen Berufen werde viel zugemutet. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Krankenhäuser trotz hoher Auslastung beträchtliche Verluste machen müssten. „Unser Staat und die Krankenkassen haben dieses grundlegende Problem dringend gemeinsam zu lösen.“ Er dankte allen, „die uns in Notsituationen und im Falle von schweren Erkrankungen beistehen: Den Beschäftigten der beiden Krankenhäuser, OSK und Waldburg Zeil, den Arztpraxen, Apotheken, Rettungsdiensten, der Feuerwehr, den Pflegeheimen und Pflegediensten gilt unser herzlicher Dank.“

Zur Landesgartenschau 2024

„Uns bleiben noch 479 Tage und 11 Stunden bis zur Eröffnung der Landesgarten-schau 2024 am 26. April 2024, 11 Uhr. Bitte den Termin schon einmal vormerken. Der Umbau des Naturraums, die Revitalisierungsarbeiten rund um die Obere Argen sind weit vorangeschritten. Die Parklandschaft zwischen der Altstadt und dem Gebiet ERBA/Auwiesen entsteht derzeit Abschnitt für Abschnitt. Die Arbeiten wurden in sieben Bearbeitungsbereiche, oder auch Lose genannt, aufgeteilt. Für alle Lose haben wir sehr gute Angebote von regionalen Betrieben bekommen. Die Firmen und deren Beschäftigte sind hoch motiviert, uns ein schönes Gelände für die Landesgartenschau zu ermöglichen. Sehr dankbar sind wir für die staatlichen Förderprogramme, die uns Millionenbeträge ermöglichen zum Bau von zusätzlichen Brücken, dem Veranstaltungsgebäude im früheren Baumwolllager und zahlreichen anderen Aufgaben. Die Arbeiten dem Fluss entlang waren im letzten Jahr sehr präsent. Die Obere Argen bekommt 400 Meter zusätzliche Uferflächen und Raum für natürliche Flussdynamik. Bei den Baustellenführungen und Bürgerspaziergängen sind immer viele Menschen dabei, um den Baufortschritt zu verfolgen. Ich lade Sie alle ein, immer wieder mitzugehen“, sagte OB Lang.

Werbung für den ehrenamtlichen Einsatz auf der LGS 2024

Er fuhr fort und warb um Unterstützer im Ehrenamt. „Ich lade Sie ein, sich als Unterstützer im Ehrenamt für die Landesgartenschau einzutragen. Wir haben aktuell schon 348 Namen auf unserer Liste. Ich würde mich freuen, wenn Sie uns bei dieser Aufgabe helfen. Inhaltlich geht es darum, die Gastgeberschaft 2024 möglichst gut auszufüllen. Gäste begrüßen und ansprechbar sein. Diese Rolle kann ich nicht alleine wahrnehmen! Deshalb brauchen wir Sie! 600 Ehrenamtliche zu gewinnen, das ist das Ziel. Ich hätte aber gerne 1.000! Dabei erwarten wir nicht mehr als 60 Stunden verteilt auf 6 Monate. Das sind 10 Stunden pro Monat. Oder zwei halbe Tage im Monat. Da im Gartenschaujahr 2024 eh alle mit einem städtischen Urlaubsverbot rechnen müssen, wird dies leicht zu schaffen sein.

Veränderungen bringen Wohnraum und Arbeitsplätze

Nicht nur das Gelände der Landesgartenschau 2024 verändert sich, auch im Umfeld zeigen sich neue Entwicklungen, führte OB Lang aus. „Vor allem rund um das Schulzentrum wird sich das Stadtbild wegen der neuen Kreissporthalle und den Freiflächen nochmals sehr verändern. Die alte Fabrikanlage der ERBA-Spinnerei ist mitten im Wandel. In den Häusern im ERBA-Areal leben bereits um die 200 Menschen. Das Gebäude der Firma AVL SET ist längst bezogen und etliche weitere Betriebe beleben schon jetzt das Gebiet. Der Stadtteil ERBA-Auwiesen wächst über die Landesgartenschau ganz nahe an die Stadt heran und bietet künftig neuen Wohnraum für 1.500 Personen und gut 500 Arbeitsplätze. Neues Leben im historischen und wieder jungen Fabrikgelände! Und es ist eine besondere Chance, den erneuerten Stadtteil im Gartenschaujahr mit den schönen Freiflächen entlang der Oberen Argen zu präsentieren.“

In diesem Zusammenhang kündigte OB Lang die Entscheidungen zum geplanten Aussichtsturm für das Frühjahr an. „Dieses Thema führte im letzten Jahr zu vielen Diskussionen. Ich kenne und achte alle Argumente und die kritische Auseinanderset-zung zu diesem Projekt. Mit den Gartenschauexperten glaube ich, dass ein Turm zum Erfolg der großen Veranstaltung beitragen kann und in der Zeit nach der Lan-desgartenschau ein Anziehungspunkt im künftigen ERBA-Park wäre. Und die Zeit nach 2024 sollten wir immer mit im Blick haben“, sagte er.

Auch im Straßenbau geht es weiter

„Baustellen werden uns noch einige Zeit bleiben. Ende Februar 2023 werden die Arbeiten an der B 32- Brücke in Herfatz starten. Eine unumgängliche Maßnahme. Leider. Aber wir werden auch mit dieser verkehrlichen Situation umgehen. Mit dem zeit-gleich zu bauenden Kreisverkehr im Bereich B 32 Siemensstraße schaffen wir dann aber auch eine willkommene Verbesserung. Das letzte Jahr war geprägt durch etliche Baumaßnahmen im Straßenraum. Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit nochmals für die Akzeptanz der städtischen Kreisverkehre und die Arbeiten an der Gallusbrücke. Dazu wurden noch zahlreiche neue Schutzstreifen für Radfahrer auf den Fahrbahnen markiert. Entlang der verkehrlichen Hauptachsen wurden in den letzten Jahren vier Kreisel gebaut und markiert. Und der fünfte folgt 2023. Im Jahr 2025 soll dann die Baumaßnahme an der Bahnkreuzung B 32, Bahnunterführung, starten“, sagte OB Lang.

Was sonst noch geschafft wurde zwischen 2020 und 2022

In Kurzform fasst OB Lang zusammen, was trotz Corona-Beschränkungen in den vergangenen drei Jahren alles gelaufen ist.

  • Die Generalsanierung des Altbaus am Rupert- Ness- Gymnasium ist abgeschlossen. Die Realschule wurde um 10 Klassenzimmer erweitert. Die dortigen Sanierungsarbeiten gehen ebenfalls dem Ende entgegen. Um die 40 Millionen Euro wurden zusammengerechnet in die beiden Schulkomplexe investiert.
  • Die Jugendmusikschule ist vom Standort Adler- Käserei in die bisherige Anton-von-Gegenbaur-Schule umgezogen.
  • In Primisweiler wurde ein neuer Kindergarten in Holzbauweise in Betrieb genommen und im früheren Möbelhaus Titscher ein modernes Museumsdepot eingerichtet.
  • Der Kindergarten Neuravensburg wird derzeit erweitert, der Kindergarten Haid wurde umfangreich saniert.
  • Das marode Kindergartengebäude St. Antonius im Bereich Prassberg wurde durch die Kirchengemeinde mit Unterstützung der Stadt durch einen modernen Neubau ersetzt.
  • Die Sanierungsarbeiten an der St. Martinskirche sind abgeschlossen. Das freut uns sehr! Derzeit laufen Gespräche zur Neugestaltung der Freiflächen um die Kirche.
  • Nach der Sanierung der Wasserkraftanlage T 4 in Epplings sind jetzt alle vier Anlagen zwischen Epplings und Niederwangen im Betrieb.
  • Die neue große Bahnbrücke am Gehrenberg wurde eingeschoben, die Elektrifizierung der Bahnlinie Zürich-München ist abgeschlossen.
  • Neue Züge von GO AHEAD fahren.
  • Zwei neue kleinere Stadtbusse kreiseln im Halbstundentakt. Im ersten Betriebsjahr wurden 87.000 Fahrten registriert.
  • Die Landesstraße 333 wurde von Primisweiler Richtung Pflegelberg neu gebaut und mit einem bisher fehlenden Rad - und Fußweg versehen.
  • Die Stadthalle erlebt wechselvolle Zeiten: Schule und Kultur, Teststation, Impfstützpunkt, Behelfsunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine.  
  • Starkregenereignisse bringen neue Hochwasserrisiken ans Licht. In Primisweiler-Rhein gab es einen großen Hangrutsch.
  • Das Freibad Stefanshöhe ging nach der aufwendigen Generalsanierung wieder an den Start. 2022 gab es 105.613 Eintritte.
  • Auch die Stadtbücherei wurde komplett erneuert und modernisiert. 70.000 Besuche-rinnen und Besucher im letzten Jahr.
  • Der Wohnmobilstellplatz findet am Südring einen neuen Standort. Seit Mai 2022 gab es schon über 11.000 Übernachtungen.
     

Das Kinder- und Heimatfest hat ältere Wurzeln

  • „Im Sommer 2022 konnte wieder Kinderfest gefeiert werden. In den alten Säckel-meisterbüchern der Stadt hat man dazu Eintragungen schon um das Jahr 1604 ge-funden. Schon vor über 400 Jahren gingen die Lehrer mit den Kindern am Schuljah-resende in die Ruten und dann gab es Kirschen und Wein.
  • Karsee, Leupolz, Neuravensburg, Niederwangen und Schomburg wurden als staatlich anerkannte Erholungsorte ausgezeichnet. Deuchelried und die Kernstadt sind schon lange als Luftkurorte anerkannt."
     

Wangen wächst weiter

„Im Bereich Haid/Wittwais entsteht ein neues Baugebiet mit vielen Mietwohnungen gebaut von Unternehmen für Beschäftigte und für alle. In zehn Jahren hat sich die Einwohnerzahl um rund 1.000 von 26.211 (31.12.2011) auf jetzt 27.297 (30.9.22) er-höht“, sagte OB Lang und ging auf die Geburten in 2022 ein: „Im vergangenen Jahr wurden 261 Kinder mit Wohnort Wangen im Allgäu geboren, im Krankenhaus Wangen kamen insgesamt 658 Kinder zur Welt!"

Gute Nachrichten gab es für OB Lang auch aus der Wirtschaft zu vermelden: „Bei der Gewerbesteuer haben wir mit erfreulichen 18.700.000 Euro zum 31.12.22 abgerechnet. Die Stadt bedankt sich bei allen Steuerzahlern und allen, die den Menschen Arbeit und Zukunft ermöglichen", sagte er..

Am Ende der Rede stand der Dank an alle, „die sich bei der Gestaltung der städtischen Aufgaben einbringen. Allen Beschäftigten der Stadt, wie auch allen Gemeinderäten, Ortsvorstehern und Ortschaftsräten für den guten Gemeinschaftssinn, aber auch an die Abgeordneten im Landtag Baden-Württemberg Petra Krebs und Raimund Haser und im Deutschen Bundestag, Axel Müller, Agnieszka Brugger, Benjamin Strasser und Heike Engelhardt für ihre Unterstützung.“

Würdigung des Jahrestags der Großen Kreisstadt

In diesem Jahr feiert die Große Kreisstadt Wangen im Allgäu mit den sechs Ort-schaften Deuchelried, Karsee, Leupolz, Neuravensburg, Niederwangen und Schom-burg den 50. Jahrestag nach der Gebietsreform 1972/1973. Vielen Dank für 50 Jahre Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit und Zusammenhalt! Es wird noch Gelegen-heit geben, dies zu würdigen.
 
Nicht zuletzt dankte OB Lang allen helfen Hände, die den Empfang erst möglich machten, ebenso der Musikkapelle Schwarzenbach für die musikalische Umrahmung, den Kirchen unter der Leitung von Frau Pfarrerin Dr. Elisabeth Joos und Pfarrer Dr. Claus Blessing für den ökumenischen Gottesdienst in St. Martin.

Schließlich richtete OB Lang seinen Dank an die Mitbürgerinnen und Mitbürger für die Unterstützung im abgelaufenen Jahr. „Gemeinsam kümmern wir uns um die Zukunft unserer Stadt und aller Ortschaften. Seien wir weiter achtsam und respektvoll im Umgang miteinander, im Umgang mit den natürlichen Ressourcen, des so wertvollen Naturraums und allen Lebensgrundlagen. Allen Gästen wünsche ich einen schönen Aufenthalt in Wangen.“