Parken: Einlegvignette löst die Klebevignette ab

Vignette für Parkplätze

Die Vignette gilt auf verschiedenen Parkplätzen, zum Beispiel beim Finanzamt.

Der Gemeinderat hat Änderungen zur Parkgebührensatzung beschlossen. Ziel der Neuerungen ist es, das Parken sowohl für die Bürgerinnen und Bürger wie auch für die Stadt möglichst einfach handhabbar zu machen.

 

Im Detail sehen die Änderungen Folgendes vor:
1.    Grundsätzlich kann auch weiterhin am Samstag kostenlos in der Stadt geparkt werden, auch der Stadtbus fährt kostenlos. 
2.    Die Vignette wird eine Einlegvignette, das heißt, sie muss nicht mehr an die Scheibe geklebt werden wie bisher. Er also sein Auto in der Werkstatt hat oder das Fahrzeug wechselt – um nur zwei Beispiele zu erwähnen – muss nicht mehr zusätzlich zahlen.
3.    Es gibt künftig eine Schulvignette, die vom 1. September bis zum 31. Juli gilt, den August aber ausspart. Die kostet dann 90 Euro statt 100 wie die reguläre Vignette. Damit entfällt für die Stadt der bürokratische Aufwand der Rückerstattung, wie er bisher anfiel. Für das kommende Jahr bis Ende Juli kann eine Schulvignette zum Preis von 70 Euro erworben werden.

Gleichzeitig kündigte der Leiter des Ordnungs- und Sozialamts, Nicolai Müller, an, dass auch die bisher reinen Vignettenparkplätze mit Automaten ausgestattet werden sollen. Somit besteht künftig auf allen Parkplätzen die Wahl zwischen Vignetten- und Bezahlparken.  
Da wegen der Umsetzung des Umsatzsteuergesetzes für die Vignetten künftig 19 Prozent Umsatzsteuer anfallen, verbleiben bei der Stadt im kommenden Jahr statt bisher 700 000 Euro nur noch rund 588 000 Euro. 

In all diese Neuerungen sind Erfahrungen aus dem ablaufenden Jahr eingeflossen. 2022 war bzw. ist das erste Jahr, in dem Vignetten ausgegeben wurden.