Es ist eins der am längsten geplanten Projekte der Stadt Wangen: Die Bebauung des früheren WLZ-Geländes und heutigen Kutter-Areals zwischen Bahngleisen, B32 und Zeppelinstraße. Jetzt griffen die Beteiligten symbolisch zu den Spaten und gaben damit das Signal für den Baustart.
2004 hat die Firma Kutter das Areal damals gekauft. Seit 2009 habe Kutter versucht, das Gelände zu bebauen. Das Unternehmen sei dabei 20 Jahre „zuverlässig gescheitert“, sagte Geschäftsführer Ulrich Dick. Er dankte der Stadt Wangen und allen Projektbeteiligten für die Hartnäckigkeit und den Willen, mit dem das Projekt über all die Jahre verfolgt wurde.
Mit dem Neubau entstehen 1850 Quadratmeter Verkaufsfläche, die der gegenüberliegende Rewe-Markt beziehen wird. Darüber baut Kutter zwei Stockwerke, die sich für Büros oder alternative Nutzungen eigenen werden. Die Verkaufsfläche im zweiten geplanten Bauabschnitt war zunächst vergeben. Doch das Unternehmen habe seine Pläne geändert. Man sei jedoch zuversichtlich, dass es eine gute Lösung geben werde, sagte Dick.
Mit Blick auf die B 32, die bei der Einwohnerversammlung am Montag vorgestellt worden war, sagte Oberbürgermeister Michael Lang: In dieser Woche seien zwei für die Stadt sehr wichtige Themen in den Fokus gekommen. Denn auch der Spatenstich auf dem Kutter-Areal sei für die Stadt ein bedeutsamer. Rewe sei eine wichtige Infrastruktur für die Verbraucher. Und auch für das Altgebäude habe man eine gute Nachfolgelösung. Er dankte den Unternehmen Kutter und Bahr Immobilien für ihr langjähriges Engagement in dieser Sache sowie den zahlreich erschienen Gemeinderäten. „Nun haben wir die Chance, einen Problempunkt in der Stadt zu beseitigen. Es hat lange gedauert, aber es wird etwas Gutes.“
Auch von Seiten des Nahversorgers freut man sich über den Baubeginn, denn der neue Markt wird größer als der bisherige und wird somit auch mehr Möglichkeiten bieten.