Storchenjunges Friedrich vom Rathaus abgestürzt und nach Kurzzeitpflege in Freiheit entlassen

Ein älterer Mann hält einen Storch in der Hand, während er auf einer grünen Wiese steht. Im Hintergrund sind Bäume und eine natürliche Umgebung sichtbar. Der Storch wirkt ruhig und wird vorsichtig gehalten. Ein Karton liegt im Vordergrund.

Storchen-Experte Georg Heine entlässt Friedrich nach eingehender Pflege durch Vogelexperte Gerhard Lang (beide NABU) in die Freiheit.

Am Sonntag, 28.Juni 2026, erreichte den NABU Wangen ein Hilferuf. In der Altstadt hatte sich ein Storch „verlaufen“. Georg Heine und Simon Heine brachten den beringten und besenderten Jungstorch, einer von vieren vom Rathaus, zu Gerhard Lang.

Nach eintägiger Pflege und Versorgung konnte nun Gerhard Lang mit Georg Heine den Vogel am Montag, 29. Juni 2026, wieder freilassen. Die Auswilderung gelang, weil an der Stelle 13 Störche, alles Altvögel oder Letztjährige, den völlig flugfähigen Jungstorch gleich in Ihrer Mitte aufnahmen und weiter nach Futter suchten. Auch dazu schien der Jungvogel, der als Storch „Friedrich“ beringt wurde in der Lage zu sein. Bleibt zu hoffen, dass er wieder in die Altstadt, besser aufs Nest, zurückfindet.