Am 1. Juli 2026 hat Thomas Sobel seinen Dienst als Kämmerer bei der Stadt Wangen im Allgäu begonnen. Er ist der Nachfolger von Yvonne Winder, die Ende vergangenen Jahres zum Landkreis Ravensburg wechselte.
Sobel stammt aus Hagen in Nordrhein-Westfalen, wo er auch mit einem dualen Studium und in der Folgezeit seine ersten beruflichen Schritte machte. Berufsbegleitend studierte er im Masterstudium Wirtschaftsrecht. Ziel war es, die beruflichen Perspektiven in einer Zeit zu erweitern, in der viele Städte Teilaufgaben in städtische Gesellschaften auslagerten, wie er sagte.
Er wechselte zunächst nach Lampertheim in Hessen, wo er die stellvertretende Kämmereileitung innehatte. Ebenfalls berufsbegleitend wirkte er dort auch als Dozent an der DHBW.
Nun also hat er die Leitung der Kämmerei unter seinen Fittichen. Wangen mit 29.000 Einwohnern und Lampertheim mit 33.000 Einwohnern sind Städte vergleichbarer Größe. Die Tätigkeit in solchen Kommunen findet er allein deshalb schon reizvoll, weil man in sehr vielen wichtigen Themen eingebunden ist und entsprechend sehr viel Verschiedenes mitbekommt. Häufig sei ein Kämmerer gefordert, Kompromisse zwischen den unterschiedlichen Interessen der Fachbereiche, aber auch der Politik zu finden.
Der sportliche 42-Jährige spielt in seiner Freizeit gerne Tennis und nutzt für den Weg von seiner Wohnung in Wangen in die Stadt gern das Fahrrad.