Im badischen Weinort Oberkirch fand am 10. Oktober 2026 die Preisverleihung von 21 Preisen in sechs Kategorien (Literatur/Lied-Musik/Film-Video/Kabarett-Comedy-Live-Performance/Neue Medien/Junge Generation) des Landeswettbewerbs Dialekt Baden-Württemberg statt. Es gab über 250 Einsendungen.
Für Claudia Scherers Beitrag "hoimweh" hat es zusammen mit Markus Manfred Jung zu einem geteilten 3. Preis (dotiert) gereicht. Die Preise wurden von Ministerpräsident Özdemir persönlich vergeben. Siehe Fotos im ANHANG. Hier die Laudatio der Jury zum Beitrag von Claudia Scherer: "Darf man zwiespältige Erinnerungen in einer Art Psychogramm durch Lyrik transportieren?
Unbedingt, wenn man es mit hoher sprachlicher Qualität und so berührend darstellt wie in „Hoimweh“. Es geht um Nähe und Distanz, Verlorenes und Gebliebenes, die Kindheit. Auch wenn einzelne Begebenheiten eher wie ein kurzes Blitzlicht beleuchtet werden, die Aussage bleibt beim Lesenden haften. Der liebenswerte Allgäuer Dialekt ist dabei nicht nur Mittel zum Zweck, er trägt die Geschichten, wird dabei nie anklagend oder verletzend. Gerade darin liegt die Stärke des Gedichtes. Es ist egal, ob hier eigene Erlebnisse erzählt werden oder die anderer Frauen. Dem Lesenden bleibt unbenommen darüber nachzudenken, ob die Geschichte auch einer persönlichen Aufarbeitung dient. Uns hat sie sehr mitgenommen!"