Auch in unruhigen Zeiten zeigt sich die Wirtschaft in Wangen stabil. Oberbürgermeister Michael Lang hob in diesem Zusammenhang beim jährlichen Unternehmerfrühstück insbesondere das breite Branchenspektrum hervor. Ob es Abfüllanlagen, Tanks, Ausstattungen für Kreuzfahrtschiffe oder Züge sind, Testsysteme für die E-Mobilität und vieles mehr – immer stecken Knowhow und Findigkeit aus dem Allgäu drin.
Weil die Betriebe so erfolgreich arbeiten, kann die Stadt Wangen auf die Gewerbesteuer zählen. Oberbürgermeister Michael Lang bedankte sich bei allen Betrieben für ihre Abgaben. Nicht zuletzt die Landesgartenschau sei deshalb möglich gewesen.
Erstmals beschäftigt der Dienstleistungssektor jetzt mehr Menschen in einem sozialversicherungspflichtigen Anstellungsverhältnis als die Produktion. Insgesamt sind es 13046 Personen. Die Arbeitslosenquote lag Ende September bei 3,3 Prozent in Wangen. 517 Arbeitslosen standen 1108 freie Stellen gegenüber.
Bei den gewerblichen Entwicklungen zeigte sich, dass viele Unternehmen im Vorwärtsgang sind und entsprechend aus- oder umgebaut haben. Die Reaktivierung des ERBA-Geländes bot für einige von ihnen große Chancen, die sie auch nutzten. Nächste Schritte sind auch in Bezug auf das ehemalige Schwesterunternehmen der ERBA, das Areal der NTW möglich.
Mit Blick auf die Verbesserung der Infrastruktur in der Stadt ging OB Lang auf die Sanierung des Westallgäu-Klinikums der OSK mit starker Unterstützung des Landes ein, aber auch auf die Straßenbauprojekte. Allen voran steht die Beseitigung des Bahnübergangs an der B32, die in absehbarer Zukunft beginnt.
Zahlreiche Veränderungen in der Geschäftswelt und der Gastronomie in der Altstadt prägten die jüngste Entwicklung. Sie profitieren auch von den Touristen, die jährlich in die Stadt kommen. 2024 wurden allein 244.000 Übernachtungen verzeichnet.