Was sich im LGS-Park alles tut: Führung mit OB Michael Lang

Vile eMenschen umringen die große Kuh, davor stehen drei Alphornspielerinnen
OB Michael Lang spricht auf einer Bühne zu vielen Menschen auf der Argenwiese
Die große Kuh und die Akteure der Landwirtschaft
Drei Alphornspielerinnen

Rund 250 Menschen haben sich der Führung durch den Landesgartenschau-Park durch Oberbürgermeister Michael Lang am Jahrestag der LGS-Eröffnung angeschlossen. Es gab vieles zu fahren über den aktuellen Stand der Entwicklung.

Er fühle sich ein bisschen wie am Geburtstag, weil er schon beim Frühstück mit einem Geschenk überrascht worden sei, sagte OB Lang bei der Begrüßung. Hübsch verpackt hatte ihm eine Bürgerin ein Fotobuch mit schönen Bildern des Gartenschausommers zukommen lassen. 

Im Rückblick sah er den Erfolg der Landesgartenschau 2024 durch die Menschen, die sie getragen haben – alle Ehrenamtlichen, die ständig im Gelände waren, aber auch die Vereine, die mit ihren vielen Beiträgen zum Gelingen beitrugen. Wer als nächstes Gartenschau-Feeling erleben möchte, kann es in Baiersbronn haben, wo am 23. Mai 2025 die Gartenschau eröffnet wird. Bevor die Tour bis zur Argenwiese startete, sagte er, es sei ein Irrtum, dass die Gartenschau zu Ende wäre. „Die Gartenschau ging letztes Jahr los, und wir machen jetzt weiter - gern mit Führungen“, sagte er und warb dabei auch für die neue touristische Führung des Gästeamts. 

Anlagen im Sportpark können genutzt werden

Mit Blick auf die Statue von Friedemann Grieshaber „Große Figur mit Gesicht“ im Stadtgarten sagte er, sie werde ebenso bleiben, wie einige andere. Manches verändert sich – so wie der Milchpilz auf der Argenwiese, der inzwischen in Wolfegg im Bauernhofmuseum steht. „Der Sportpark wird schon sehr gut angenommen“, sagte OB Lang. Der Ort der Schaugärten wird zu Sportflächen umgestaltet wie zuvor und gepflegt. Alle diese Anlagen dürfen von der Öffentlichkeit genutzt werden. 
In den Herzmannser Gärten wird die Naturgruppe des neuen, ab September offenen Auwiesen-Kindergartens „Pusteblume“ ihren Ort dort finden, wo die Friedhofsausstellung war. 

Der Aicher-Pavillon, der als temporäres Bauwerk geplant war, darf bleiben, ebenso wie die kleinen Gärten im Auwiesenpark, für die es Interessenten gibt. Die Frage nach der Weinbar konnte OB Lang so beantworten: Dauerhaft ist es nicht möglich, am Schweizer Platz eine Weinbar zu installieren, aber immer wieder. Und so soll es ab Mitte Mai für vier bis sechs Wochen losgehen.

Wasserzufuhr wird noch verbessert

Der Wasserspielplatz ist offen, allerdings wird man ihn bald noch einmal schließen müssen. Denn der Zustrom des Wassers soll verändert werden, um eine bessere Qualität zu erzielen. „Der große Parkplatz kann dann bleiben, wenn es der Gemeinderat mehrheitlich beschließt“, sagte OB Lang.  Im Juni wird dort der Cirkus Krone zu Gast sein. Für 2026 habe bereits der Circus Knie angefragt. 

Wertstoffhof wird vom Bauhof an den Rand des LGS-Geländes verlagert

Der Wertstoffhof wird zunächst übergangsweise dort installiert, wo im ERBA-Park die Mikrohäuser waren. 2026 wird er in der Nähe der Einfahrt zum Parkplatz Süd in den Hang hineingebaut. Grund für die ‚Verlagerung ist, dass der bisherige Wertstoffhof am Bauhof zunehmend mit Übergangsunterkünften zugebaut wurde und der Platz für die Anlieferung dadurch immer mehr schrumpfte.

Im Gewächshaus lagern derzeit viele Dinge des Bauhofs, unter anderem die Sonnenschirme und die Bestuhlung der Landesgartenschau. Aus Schwäbisch Gmünd habe er den Tipp bekommen, dass „die wichtigen Sachen“ nicht weggeben werden sollten. Dort war 2014 Landesgartenschau und das Mobiliar wurde im Anschluss verkauft. 

Markierungen für den Rad- und Fußweg kommen im Mai

Im Mai, wenn die Temperaturen nachts nicht mehr unter den Gefrierpunkt sinken, werden die Markierungen auf dem Rad- und Fußweg durch den Park aufgebracht, so dass klar definiert ist, wer sich auf welcher Seite aufhält. 

Am Platz der Kirchen soll nach Möglichkeit der Landfrauenpavillon aufgebaut werden. Er soll Radlern als Unterstand dienen.  Weiter unterhalb kann eine Gartenanlage für die Anwohner entstehen. 

Der Aussichtsturm ist aktuell Tag und Nacht geöffnet

Wer jetzt von der Argenwiese die Stufen zum Turm hinaufsteigt, geht direkt auf die große Kuh der Landwirtschaft zu. Sie wurde nach Ostern versetzt, weil sie im Hochwassergebiet stand. OB Lang erinnerte an die Diskussion um den Aussichtsturm. Er habe immer dafür geworben, weil Türme immer auch Frequenzbringer seien. Und eine solche Frequenz sei notwendig, um das Gelände belebt zu halten und zu auch schön zu erhalten. Der Aussichtsturm ist inzwischen Tag und Nacht geöffnet. 

Er bat zudem um Verständnis, wenn dem einen oder anderen die Entwicklung 2025 zu langsam gehe. Denn bis 2024 sei alle Energie in die Fertigstellung der Projekte zur LGS geflossen. Und selbst während der LGS sei noch der Friedrich-Fröhlich-Steg eingeschwebt. Eine Entspannung für die weitere Planung habe es nicht gegeben. 

Gern wieder oder ganz neu zum Ehrenamt anmelden

Wer weiter Lust auf Gartenschau hat, kann sich für das Ehrenamt anmelden. Und wer neu dazukommen will, kann sich auch melden. Dafür gibt es einen Link auf der städtischen Homepage www.wangen.de/ehrenamt

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